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Canoe/Kayak Sprint World Championships 2013 Duisburg

Duisburg 2013 Find all information about the canoe/kayak world champs 2013 in Duisburg. After Rio de Janeiro gave back the host of the world championships in Septembre 2012 Duisburg is again working to create a great canoe festival after 2007.
Short facts:

Olympiateilnehmer zeigten sich auch im neuen Jahr fit

(de)

Die erste Ranglistenregatta zur WM-Qualifikationder Rennsport-Asse in diesem Jahr ist Geschichte und die Leistungen derAthleten nach den Eindrücken von Chefbundestrainer Reiner Kießler doch „nichtganz so weit weg“ vom angestrebten Niveau wie zuvor befürchtet angesichts derwidrigen Trainingsbedingungen vielerorts. Der Kampf um die heiß begehrtenPlätze im Team für die Heim-WM vom 27.8.-1.9. in Duisburg ist damit eröffnet.Beim Fazit des Quali-Auftaktes fällt zunächst auf: Die Olympiateilnehmer vonLondon gaben sich keine Blöße.

Am augenfälligsten zeigt sich dies im Kajak derDamen. Mit Tina Dietze und Franziska Weber aus dem Gold-Zweier und auch aus demSilber-Vierer mit Katrin Wagner-Augustin und Carolin Leonhardt dominierten inden Qualifikationsrennen allesamt die im Vergleich mit der Konkurrenzerfahrenen Athletinnen, wenngleich Tina mit 25 und Franzi mit 23 durchaus nochzu den Jüngeren zählen. Tina Dietze siegte in beiden Sprintentscheidungen undsprach danach von einem „mehr als gelungenen Auftakt“, der ihr Selbstvertrauengebe, Franziska Weber gewann die 1000m-Prüfung, Katrin Wagner-Augustinpräsentierte sich trotz Trainingsausfall mit einmal Platz zwei und zweimalPlatz drei überaus stark und auch Carolin Leonhardt gehörte mit drei viertenRängen stabil zum Spitzenquartett. Die 35-jährige Katrin Wagner-Augustin war angesichts ihres zweiten und drittenPlatzes auf der Kurzstrecke selbst überrascht: „Das ist schon verrückt, zumalmit zunehmendem Alter die Sprintfähigkeit ja nicht unbedingt zunimmt“, meintedie angehende Diplom-Aspirantin an der Kölner Trainerakademie. Von denNachwuchsathletinnen konnten sich zunächst die Neu-Karlsruherin Sabrina Heringsowie ihre Klubkolleginnen Verena Hantl und in den Sprintentscheidungen auchSabine Volz, beide im vergangenen Jahr U23-Vizeeuropameisterinnen im Vierer,die beste Ausgangsposition verschaffen, wenngleich der Abstand zum Quartett derFührenden deutlich ist. Auch die U23-Europameisterinnen vom Vorjahr im K2Debora Niche und Anne Knorr werden beim 2. Ranglistenwettkampf noch einmal ihreChance suchen wollen.

Im Sprint der Kajak-Herren konnte mit denerfahrenen Olympia-Finalisten Ronny Rauhe und Jonas Ems sowie denNachwuchstalenten Tom Liebscher und Felix König ein Quartett von der übrigenKonkurrenz absetzen, dem auch für den 2. Ranglistenwettkampf die meistenChancen eingeräumt werden dürfte. Ronny Rauhe, der wie Tom Liebscher ein Rennengewann und im anderen Platz zwei belegte, sieht sich nach 13 JahrenSprinterfolge auf der internationalen Bühne noch längst nicht am Ende seinesLateins: „Nachdem ich im Training ein paar Dinge verändert habe, war ichgespannt, wie sich das hier auswirken würde. Ich bin froh, dass es so geklappthat und sehe für mich durchaus mehr Entwicklungspotenzial als im vergangenenJahr.“ Gespannt darf man mit Blick auf die 2. Ranglistenregatta auch sein, obsich der von der Mittelstrecke zum Sprint gewechselte Berliner Olympia-Vierteim Vierer Norman Bröckl noch weiter nach vorn schieben kann.

Am nachdrücklichsten hat der Nachwuchs bei denKajak-Herren auf der Mittelstrecke an die Tür der ersten Garde geklopft. Zwarschufen sich hier mit den London-Bronzemedaillengewinnern Max Hoff und MartinHollstein ebenfalls zwei erfahrene Athleten eine komfortable Ausgangsposition,mit dem bemerkenswert stark zurückgekehrten Neubrandenburger Paul Mittelstedtsowie mit dem Schlagmann des Herren-Vierers von London Marcus Groß nehmenjedoch zwei durchaus noch zu den Jüngeren zählende Sportler einen Platz unterden ersten vier der derzeitigen Rangliste ein. Dahinter unterstrichen mit denU23-Europameistern des Vorjahres Max Rendschmidt, Kostja Stroinski und KaiSpenner sowie dem U23-Vizeeuropameister Tom Liebscher vier nach wie vor zur U23gehörende Athleten deutlich ihre Ambitionen auf einen Platz im diesjährigenWM-Team. Max Hoff hat indes bei seinem souveränen 2000m-Sieg mitdreizehneinhalb Sekunden Vorsprung vor Paul Mittelstedt auf Platz zwei erkennenlassen, dass er sich seine Domäne, den K1 über 1000m, nicht nehmen lassenmöchte: „Wenn ich dieses Jahr wieder den Einer fahren will, dann sollte ichschon einen Batzen schneller sein als die anderen. Vor allem die ersten 1000mdes Rennens heute stimmen mich hoffnungsvoll. Ich will diesmal zur 2. Quali unddann bei den Weltcups besser sein als im vergangenen Jahr.“

Auch Olympiasieger Sebastian Brendel hat den Einerbei der WM als Saisonziel fest im Visier. Das Potsdamer C1-Ass hatte infolgeder kurzen Trainingsperiode nach Abschluss der Bundespolizei-Ausbildung denFokus von vornherein auf die 2. Ranglistenregatta gelegt, führt nach seinem250m-Sieg am Wochenende dennoch die Mittelstreckenrangliste vor seinemKlubkameraden Ronald Verch, der die 2000m-Prüfung für sich entschied, sowie demMagdeburger Erik Leue an. „Über 250m warich eigentlich immer ganz gut und jetzt ohne die reinen Sprinter hat es schongepasst. Ich bin mit dem Auftakt nach relativ wenigem Training infolge derAusbildung ganz zufrieden“, sagte Sebastian Brendel zu seinem Saisonauftakt.Hinter den ersten drei stehen mit den C2-Olympiasiegern Peter Kretschmer undKurt Kuschela, dem U23-Vizeeuropameister Jan Vandrey und dem Bronzemedaillengewinner derletzten U23-EM Sebastian Hennig vier noch junge Athleten plus dem NeubrandenburgerErik Rebstock in den Startlöchern, um sich vor allem für einen WM-Einsatz inden Mannschaftsbooten zu empfehlen.

Mit dem zweifachen Sieger und damit souveränenRanglisten-Ersten Stefan Holtz setzte im Sprint der Canadier ein erfahrenerAthlet ein deutliches Achtungszeichen. Hinter ihm liegen derzeit mit RobertNuck ein weiterer Athlet mit großer Erfahrung und mit U23-VizeeuropameisterStefan Kiraj ein Nachwuchs-Sprinter auf der Lauer. Insbesondere zwischen diesendrei Sportlern dürfte es bei der 2. Ranglistenregatta noch zu einem spannendenWettstreit kommen. Im Canadier der Damen hat ebenfalls nach zwei Siegen die24-jährige Karlsruherin Cathrin Dürr bei Halbzeit die besseren Karten gegenüberihrer Leipziger Konkurrentin Lydia Weber in der Hand.


Heißumkämpfte WM-Tickets bei den Junioren

Spannung verspricht weiterhin auch dieQualifikation der Junioren für die WM (1.-4.8.) in Welland/Kanada. Im Kajak derDamen schnitt die Kimberley Schenk (Karlsruhe) als Siegerin über 200m undZweite über 1000m am erfolgreichsten ab und konnte damit in der Rangliste einengroßen Sprung nach vorn auf nunmehr Platz vier machen. An der Spitze liegengleichauf die 1000m-Siegerin und Dritte über 200m Nina Krankemann sowie dieZweite über 200m und Dritte über 1000m Katharina Köther, gefolgt von AnnikaGraf (4. 200m, 8. 1000m) auf Ranglistenplatz drei.


Bei den Kajak-Herren erzielte Marc Poth (Karlsruhe)mit zweimal Rang vier in der Addition das beste Ergebnis und übernahm damit dieRanglistenspitze. Hinter ihm belegen Jonathan Gerber (7. und 5.), Tobias Walz(3. und 10.) sowie 2000m-Sieger Finn Eidam (13. über 200m) die nächsten Plätze.Mit seinem Sieg über 200m und Platz neun in der 2000m-Prüfung konnte sich MaxLemke deutlich auf nunmehr Ranglistenrang acht verbessern.


In der Wertung der Canadier-Herren setzte sich derPotsdamer Marc Dunkel mit zweimal Platz zwei an die Spitze der Rangliste,dahinter folgen 200m-Sieger Anton Regorius (4. über 2000m) sowie 2000m-GewinnerMarc Keller (3. über 200m). Platz vier hat derzeit Franz Neubauer (4. 200m, 3.2000m) inne. Bei den Canadier-Damen zeigte Lisa Rückleben aus Leipzig mit zweiSiegen die überzeugendste Leistung und erkämpfte damit Platz eins derRangliste, knapp vor Saskia Krusch (2. 200m, 3. 2000m). Die gleiche Platzsummewie Krusch erreichte Susann Streller (2. 200m, 3. 2000m), die damit ihrenPunkteabstand auf die drei Führenden nach dem Athletiktest halbieren konnte.Ranglisten-Dritte ist derzeit Stella Picht (2x 5.).


Insgesamt zeigt sich im Kampf um die begehrtenWM-Tickets vor allem in den Kajak-Disziplinen ein sehr enges Klassement. Bei den Herren liegen derzeitzwischen Platz eins und acht gerade einmal sechs Punkte und auch bei den Damensind hinter den beiden führenden Athletinnen lediglich 6,6 Punkte zwischen denRängen drei und elf. Das lässt mit Blick auf die 2. Ranglistenregatta nochäußerst spannende Rennen erwarten.

Source: https://www.facebook.com/notes/deutscher-kanu-verband/exklusic-f%C3%BCr-unsere-facebook-follower-rennsport-quali-olympiateilnehmer-zeigten-/10151423729918721