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Canoe/Kayak Sprint World Championships 2013 Duisburg

Duisburg 2013 Find all information about the canoe/kayak world champs 2013 in Duisburg. After Rio de Janeiro gave back the host of the world championships in Septembre 2012 Duisburg is again working to create a great canoe festival after 2007.
Short facts:

Szeged-Starter siegen beim zweiten Ranglistenwettkampf

(de)

In den letzten Sprintentscheidungen bei der 2. nationalen Qualifi- kation der Rennkanuten für die Heim-WM vom 27.8.-1.9. in Duisburg fuhren am heutigen Samstagmorgen Tina Dietze, Tom Liebscher und Stefan Holtz jeweils einen weiteren Qualifikationssieg ein. Darüber hinaus siegten auch Sebastian Brendel, Max Hoff, Katrin Wagner-Augustin und Cathrin Dürr auf der Wedau-Bahn in Duisburg.

Knapper Sieg zum Auftakt für Tom Liebscher

Zum Auftakt entschied der U23-Vizeeuropameister des letzten Jahres über 500m Tom Liebscher (Dresden) das Sprintfinale der Kajak-Herren im Zielsprung knapp vor Olympiafinalist Ronald Rauhe (Potsdam) für sich. Die Plätze drei und vier belegten Timo Haseleu (Berlin) und Jonas Ems (Essen). Zu seinem Resultat meinte der 19-jährige Abiturient: „Von der Platzierung her war es ein Rennen wie ich es mir vorgestellt habe, vom Rennverlauf her jedoch noch nicht. Am Schluss wurde es noch mal ganz schön eng. Bei der 1. Rangliste hatte mir ja ein Quäntchen gefehlt. Ich hab’ mir gedacht, diesmal darf ich es mir nicht mehr nehmen lassen. Es war sehr knapp, zum Glück aber hat es geklappt.“

Dietze und Wagner-Augustin teilen sich die Siege

Im Kajak der Damen holte sich K2-Olympiasiegerin Tina Dietze (Leipzig) erneut den Sprintsieg, gefolgt von der London-Silbermedaillengewinnerin im K4 Katrin Wagner-Augustin und Conny Waßmuth (beide Potsdam). „Das Rennen war gut, kurz und schmerzlos. Vor dem Weltcup noch etwas Wettkampftraining ist ja nicht verkehrt“, richtete die Leipzigerin ihre Blicke bereits auf das nächste Wochenende: „In Szeged möchte ich gern den Einer fahren. Natürlich ist es international noch mal was anderes. Da muss ich erstmal schauen, wie ich Fuß fassen kann“, sagte die 25-Jährige Sportsoldatin. Ihre Zweier-Partnerin von London Franziska Weber (Potsdam) war diesmal nach krankheitsbedingtem Trainingsausfall nicht am Start, hatte sich aber bei der ersten Ranglistenregatta mit starken Leistungen für eine Weltcup-Nominierung empfohlen. Im 500m-Finale der Damen sicherte sich Katrin Wagner-Augustin den Sieg vor Tina Dietze und Verena Hantl (Karlsruhe) und zeigte sich selbst „überrascht“ von ihrem Abschneiden: „Ich konnte mein Rennen so fahren wie ich es wollte, und wenn man vorn liegt, fährt es sich eben auch leichter. Zudem habe ich mir gesagt, wenn du hier gewinnst, kannst du heute schon nach Hause und da freut sich unser Emil, wenn ich schon einen Tag früher wieder bei der Familie bin. Das war schon eine starke Motivation für mich.“ Auch Katrin Wagner-Augustin wird beim Weltcup in Szeged starten und sieht dies als Gelegenheit, die Chancen international einmal „anzutasten“. „Natürlich wollen wir dort möglichst auch Medaillen holen“, so die Potsdamerin.

Bei den Canadiern drückte in der Sprintwertung Stefan Holtz (Leipzig) mit seinem nunmehr dritten Sieg der Konkurrenz seinen Stempel auf. Der 32-Jährige setzte sich erneut vor seinem Klubkameraden Robert Nuck und U23-Vizeeuropameister Stefan Kiraj (Potsdam) durch. „Dreimal die Eins, das hatte ich noch nie. Morgen über 500m will ich auch noch mal ein gutes Rennen fahren um zuzeigen, dass ich stabil meine Leistung bringe. Die Weltcups in Szeged und Racice nehme ich als Training. Bis zur WM ist es noch lange hin, momentan bin ich der erste Kandidat für den Sprint-Einer, aber letztlich werden die Trainer nach der Leistungs- entwicklung entscheiden“, äußerte er zu seinen Chancen im Hinblick auf einen WM-Einsatz.

Hoff überzeugt erneut

In der Mittelstreckenwertung der Kajak-Herren gewann wie erwartet London-Bronzemedaillengewinner Max Hoff (Essen) im K1 über 1000m vor dem Schlagmann des London-Vierers Marcus Groß (Berlin) und Gordan Harbrecht (Neubrandenburg) und bestätigte damit seine Nominierung für Szeged. Sein Finalrennen bezeichnete er „besser als im Zwischenlauf“, sah sich aber trotzdem „noch auf der Suche nach dem richtig guten Rennen“. Dennoch zeigte er sich zufrieden: „Die Form stimmt einigermaßen. Ich glaube, dass ich in Szeged vorn mitfahren kann. Man darf sich aber auch nicht wundern, wenn es anders kommen sollte“ äußerte er sich ganz diplomatisch. Auf den Finalrängen vier bis sieben schlossen die U23-Athleten Max Rendschmidt (Essen), Kostja Stroinski (Berlin), Tom Liebscher und Niklas Kux (Essen) an ihre guten Leistungen von der 1. Rang- listenregatta an, auf Platz acht fuhr der K2-Bronzemedaillen- gewinner von London Martin Hollstein (Neubrandenburg). Sein London-Zweierpartner Andreas Ihle (Magdeburg) hatte aufgrund von Nackenwirbelbeschwerden die diesjährige Qualifikation gänzlich absagen müssen.

Brendel wird seiner Favoritenrolle gerecht

Auf Weltcup-Kurs präsentierte sich auch C1-Olympiasieger Sebastian Brendel (Potsdam). Er setzte sich in der Mittelstreckenwertung bei seinem heutigen 1000m-Sieg vor seinem Klubkameraden Ronald Verch sowie Erik Leue (Magdeburg) durch. „Für den Moment bin ich zufrieden, auch wenn es nicht ganz das Rennen war wie ich dachte. Auf der Strecke habe ich neben mir ab und an ein paar Bootsspitzen gesehen, da dachte ich, ich muss noch was tun. Am Ende hatte ich aber noch etwas zum Zusetzen“, resümierte das Canadier-Ass und zeigte sich für Szeged optimistisch: „Ich habe dort ja nur das 1000m-Rennen und hoffe, dass ich das gut durchstehe und Weltcup-Punkte sammeln kann.“

Im Canadier der Damen fügte Cathrin Dürr (Karlsruhe) ihren beiden Siegen von der 1. Ranglistenregatta heute zwei weitere erste Plätze hinzu und blickt nun mit absolut weißer Weste von vier Qualifikationserfolgen den weiteren internationalen Aufgaben entgegen.

Text: H.-P. Wagner

Source: http://www.kanu.de/go/dkv/_dbe,news,_auto_2349097.xhtml#.UYVlQY4Y1V1